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Foto Klaus Mehner, © Archiv FU-Pressestelle
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Margherita von Brentano (* 9.9.1922, † 21.3.1995)
Margherita von Brentano studiert in Berlin und Freiburg Geschichte,
Germanistik und Anglistik. 1948 promoviert sie bei Martin Heidegger.
1948/49 gibt sie die deutsch-französische Zeitschrift "La rencontre -
das Treffen" heraus und trägt damit zur Entwicklung der Aussöhnung
zwischen beiden Ländern bei. Als Redakteurin beim Südwestfunk leitet
von Brentano von 1950 bis 1956 den Schul- und Jugendfunk.
1956 kehrt sie als Assistentin von Wilhelm Weischedel nach Berlin
zurück und arbeitet am Philosophischen Institut der FU, ab 1972
als Professorin.
Von 1970 bis 1972 ist sie die erste Vizepräsidentin der FU.
Margherita von Brentano beteiligt sich stets engagiert an den politischen
Auseinandersetzungen ihrer Zeit (z. B. Friedensbewegung gegen die
NATO-Nachrüstung in den fünfziger Jahren).
Eines ihrer zentralen Themen ist die Gleichberechtigung von Frauen an
der Universität.
Seit 1995, dem Jahr ihres Todes, verleiht
die FU einmal jährlich den Margherita-von-Brentano-Preis an
besonders herausragende Projekte der Frauenförderung und Frauenforschung.
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