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1949

30.7.1949

Einrichtung der Juristischen Fakultät und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät


  Foto des Hauses in der Boltzmannstraße 3
Boltzmannstraße 3, Foto und © Bernd Wannenmacher
 
  Das ehemalige Kaiser-Wilhelm-Institut für Biologie – Boltzmannstraße 3
 
Das Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) für Biologie wird 1914/15 errichtet. Im Sinne des Harnack-Prinzips orientiert sich der Hofarchitekt Ernst von Ihne bei den Außenanlagen eng an den speziellen Bedürf­nissen des ersten Direktors Carl Correns. Trotz gestalterischer Ähnlichkeit zu den drei anderen Ihne-Bauten, erscheint das KWI für Biologie am schlichtesten (keine Säulen, keine Gliederung der Wandfläche). Während des Zweiten Weltkrieges werden viele Abteilungen des KWI, darunter das Institut für Biologie, nach Süddeutschland ausge­lagert.
 
1948 wird die Boltzmannstraße 3 zum ersten Hauptgebäude der Freien Universität, in dem der Vorlesungsbetrieb mit wechselnden Fächern statt­findet. Im Keller- und Erdgeschoss befinden sich die Universitätsleitung, das Immatrikulations­büro, die Hauptkasse und die Telefonzentrale. Seit 2006 wird das Gebäude vollständig von der Rechtswis­senschaft genutzt. Die Außenansicht hat sich seit der Gründungszeit stark verändert. Wo sich seiner­zeit ausgedehnte Grünanlagen mit Forschungs­gewächshäusern und Freilandterrarien befanden, stehen heute die Gebäude der Rechts-, Wirt­schafts- und Sozialwissenschaften.
 
Siehe auch den Eintrag zum 15.11.1948.
 
Weitere Details in: Schilling, Martina (Hg.): Freie Universität Berlin – Ein Architekturführer zu den Hochschulbauten, Salenstein 2011
 

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