FU-Chronik| 1945-1948| 1949-1960| 1961-1969| 1970-1988| 1989-2004| 2005-2026| Register

1959

1.11.1959

Inbetriebnahme des Studentendorfes Schlachtensee

Schwarz-Weiß-Foto: Eleanor Dulles und Willy Brandt bei der Grundsteinlegung für das Studentenforf Eleanor Lansing Dulles (* 1.6.1895 in Watertown, New York, † 30.10.1996 in Washington, D.C.)
 
Eleanor Dulles ist die jüngere Schwester von Allen Dulles (1893-1969), CIA-Direktor 1953 bis 1961, und John Foster Dulles (1888-1959), US-Außen­minister von 1953 bis 1959.
 
Nach ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften in London, Boston und Paris arbeitet sie in den 1930er Jahren in der Finanzabteilung des Amtes für Soziale Sicherheit und nach dem Kriegseintritt der USA ab 1942 in der Deutschland-Abtei­lung des US-Außen­ministeriums. Dort leitet sie von 1952 bis 1959 das Berlin-Ressort und koordiniert diverse Hilfspro­gram­me mit alliierten und deutschen Behör­den.
 
Im Juli 1953 initiiert sie die Bereitstellung von Lebensmittel­paketen für die DDR-Bevölkerung im Wert von rund 15 Mil­lionen Dollar. Ihr Engagement für Berlin führt zur Bereitstellung von US-Geldern für den Bau der Kongresshalle, des Klinikums Steglitz und des FU-Studentendorfs in Schlachtensee.
Eleanor Dulles und Willy Brandt bei der Grundsteinlegung für das
Studentendorf am 10. Oktober 1957, Fotograf unbekannt,
Quelle: Universitätsarchiv der FU

Schwarz-Weiß-Foto: Studentendorf Schlachtensee Schwarz-Weiß-Foto: Dulles besucht das Studentendorf Schlachtensee
Links: das Studentendorf Schlachtensee, Foto: Erich von Endt und S.O. Hakansson; rechts: Eleanor Dulles besucht das Studentendorf, Foto: Helmuth Schmidt, Quelle (beide Fotos): Universitätsarchiv der FU


Literatur   |   zurück: 1949-1960