FU-Chronik| 1945-1948| 1949-1960| 1961-1969| 1970-1988| 1989-2004| 2005-2017| Register

1958

4.11.1958

Feier zum 10. Jahrestag der Gründung der FU

Schwarz-Weiß-Foto: FU-Rektor Gerhard Schenck und Max von Laue Max von Laue (* 9.10.1879 in Pfaffendorf, † 24.4.1960 in Berlin)
 
1898-1902: Studium der Physik und Mathematik in Straßburg und Göttingen
1903 kommt Laue an die Universität Berlin und promoviert bei Max Planck. 1906 beginnt seine enge Freundschaft mit Albert Einstein. 1910/11 schreibt Laue die erste zusammenfassende Darstellung über Einsteins Relativitätstheorie.
1914 erhält Max von Laue für seine Experimente zur Beugung von Röntgenstrahlen an Kristallen den Nobelpreis für Physik.
Nach Professuren in Zürich und Frankfurt/Main wird er 1919 Professor für Physik an der Universität Berlin.
1945 kommt Laue in britische Gefangenschaft. Nach seiner Freilassung 1946 geht er nach Göttingen und kommt erst 1951 als Direktor des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft wieder nach Berlin.
1957 gehört Laue zu den Unterzeichnern der "Göttinger Erklärung", mit der führende deutsche Physiker vor der atomaren Aufrüstung der Bundeswehr warnen.






FU-Rektor Gerhard Schenck bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde an den Physiker und Nobelpreisträger Max von Laue
Fotograf unbekannt, Quelle: Universitätsarchiv der FU


Literatur   |   zurück: 1949-1960